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Hintergrund dieser Seite

Mehr als 70 Jahre ist es her, dass die Alliierten Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg großflächige Luftangriffe gegen Deutschland flogen.

 

In den letzten Kriegsmonaten gingen täglich rund 3000 Tonnen Bomben auf Deutschland nieder. Nicht alle explodierten. Etwa zehn bis zwanzig Prozent der Fliegerbomben, und das bedeutet konkret bis zu 250.000 Stück, waren Blindgänger.

 

Mit diesen tickenden Zeitbomben ist das Erdreich auch heute noch in erheblichem Maße belastet.

 

In Niedersachsen sind seit 1960 bereits mehr als 10.000 Kriegsbomben entschärft worden. Insgesamt sind es in Deutschland jedes Jahr rund 5500. Wie viele Blindgänger genau es noch zu bergen gilt, vermag niemand zu sagen. Experten sprechen von etwa 100.000 landesweit.

 

Darüber, wo sie versteckt sind, liefern Luftaufnahmen von den Alliierten erste Anhaltspunkte.

 

Hier offenbart sich nun die Problematik. Die Luftbildaufnahmen der Alliierten wurden erst Anfang 2004 freigegeben und in das Internet gestellt.

Blaue Kreise: Verdachtspunkte für Bombenblindgänger

 

Erst seit Anfang der 70er Jahre ist für Neubaugebiete in Deutschland eine Sondierung auf Bombenblindgänger verpflichtend und in die Praxis umgesetzt wurde dies Mitte der 70er.

 

Viele Wohngebiete stehen nun auf Flächen unter denen die Altlasten des 2. Weltkrieges schlummern. Dies offenbart sich bei der Auswertung der Luftbildaufnahmen für die zum Teil erst spezielle Computerprogramme entwickelt werden mussten um eine Auswertung zu ermöglichen.

 

Für die Städte und Gemeinden besteht nun die Verpflichtung zur Gefahrenabwehr, womit sie verpflichtet sind die Verdachtsfälle auf Bombenblindgänger zu untersuchen. Hierbei sind Sie auf die Zusammenarbeit mit den Bürgern, den neuen Grundeigentümern und Hausbesitzern angewiesen.